Erfrischendes für Geist und Seele - Wandern auf Gran Canaria Wissenswertes über Gran CanariaWissenswertes über Gran Canaria |
Wandern auf Gran Canaria - Erfrischendes für Geist und Seele Wandern kann man auf Gran Canaria das ganze Jahr - die Temperaturen bewegen sich in den Wintermonaten von Dezember bis April meist zwischen 19 - 24° in den Küstenregionen und von Mai bis November zwischen 22 - 30°. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, leichte Touren kann man auch mit normalen oder mit Turnschuhen begehen. Einen Pullover für einen Wetterumschwung ist ebenfalls bisweilen recht nützlich. Wanderkarten sind unter Umständen nicht ganz einfach zu bekommen und sollten möglichst mitgebracht werden. Die Wanderwege, die Gran Canaria durchziehen, verbinden die Küste mit den höchsten Gipfeln, verbinden Stadt und Land, durchqueren Tomatenfelder und Bananenplantagen, oder schlängeln sich dem Bergrelief folgend bis zum nächsten Dorf. Einige dieser "Caminos Reales" (königliche Wege) verdanken Ihre Entstehung den ersten Inselbewohnern, den Guanchen. Andere wiederum sind erst vor kurzem, auch durch Tourismus-Förderung von Seiten der EU, entstanden. Insgesamt erwartet den Wanderer ein Wegenetz von über 300 Kilometern, die alle miteinander verbunden sind. Das Zentrum dieses Wegenetzes bildet "La Cruz de Tejeda", was von je her eine wichtige Funktion als Umschlagsplatz für Waren der Insel hatte. Seine Lage und seine Höhe machen dieser Kreuzungspunkt zu einem idealen Startplatz für jeden Wanderausflug. Augenfällig ist hier bereits die üppige Vegetation und die Eukalyptusbäume, die die Landstraßen säumen. Das "Cruz de Tejeda" eignet sich ebenfalls sehr gut als Startpunkt um auf den "Pico de las Nieves" zu wandern, mit 1949m der höchste Berg von Gran Canaria. Und mit etwas Glück, meist sind es nur wenige Tage im Jahr, präsentiert sich der Gipfel in schneeweißem Gewand. Ein absolutes Muss für Naturliebhaber und Wanderfreunde, ist eine Wanderung zum Wahrzeichen Gran Canarias, dem "Roque Nublo" (Wolkenfelsen) und dem "Pinar de Tamadaba", ein riesiger Kiefernwald, der einzigartig auf der Insel ist und der ca. 4 km westlich von Artenara beginnt. Diese Kanarischen Kiefern sind bis zu 100 Jahren alt und erzielen eine Höhe von stattlichen 50m. Im Gegensatz zu den Wäldern in Deutschland wachsen diese Bäume nicht so dicht, so dass sich wundervolle Baumkronen entwickeln konnten, und dass zwischen den mächtigen Stämmen immer noch genügend Platz und Sonnenlicht für unzählige heimischen Moosen, Flechten, Farnen und Büschen bleibt. Es ist kaum zu glauben, wenn man weiß, dass früher weite Teile der Insel von dieser Vegetation bedeckt waren und dass nur der Bedarf an Brennholz und für den Schiffsbau zu den rigorosen Waldrodungen geführt hat. Doch, die Canarios haben die Bedeutung des Waldes längst erkannt und haben deshalb auch große Flächen kurzerhand unter Naturschutz gestellt und sogar einigen Jahren mit der Wiederaufforstung begonnen. Nebenbei bemerkt hat Gran Canaria die meisten Naturschutzgebiete aller kanarischen Inseln und ist ein wirkliches Paradies für alle Wanderfreunde und solche, die es noch werden wollen. |
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Aktualisiert am: 14.01.2012 |